29.10.2021, von Peter Schönhammer

Bombenfund im Wohngebiet - THW erhellt Einsatzstelle

Mit aktiviertem Zünder stieß der Baggerfahrer am Freitagmittag, den 29.10.2021 auf die 275 kg Weltkriegsbombe. Im Umkreis von 500 m um die Baustelle im Bayreuther Stadtteil Hammerstatt wurden sämtliche Bewohner evakuiert. Das THW Bayreuth und Kulmbach wurden alarmiert, um an der Einsatzstelle eine großflächige Ausleuchtung zur Entschärfung sicherzustellen.

Am Fundort der Weltkriegsbombe

Es war ein herbstlicher, sonniger Freitagnachmittag als die THW Ortsverbände Kulmbach und Bayreuth gemeinsam alarmiert wurden. Da die Entschärfung der britischen Fliegerbombe auf 19 Uhr angesetzt war musste Beleuchtung in großem Stil gewährleistet werden können.

Mit mehreren großen Lichtmasten und kleineren Stativen wurde die Fundstelle der Bombe großflächig vom THW ausgeleuchtet, um dem Kampfmittelbeseitigungsdienst optimale Bedingungen zu schaffen. Als Bereitstellungsraum diente der Volksfestplatz in Bayreuth. Hilfsorganisationen des Katastrophenschutzes und die Polizei organisierten dort das überwiegend ehrenamtliche Personal und Fahrzeuge. Des Weiteren befand sich dort die Einsatzleitung und damit die Schnittstelle zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei. Aber auch die Stadtwerke respektive Gas und Stromversorgung auf der Baustelle verlangten einsatztaktischer Beachtung.

Die zuverlässige Ausleuchtung der Einsatzleitung wurde ebenfalls vom THW Bayreuth übernommen, redundant und vollkommen autark. Die ehrenamtliche Bereitschaft des BRK stellte am Abend die Verpflegung sicher. Um sich bei den herbstlichen Temperaturen etwas aufzuwärmen, stellten die Stadtwerke allen Einsatzkräften vor Ort einen „Wärmebus“ zu Verfügung. Gegen 23 Uhr konnte der Einsatz schließlich mit Verzögerung, aber ohne Zwischenfälle beendet werden. Wir bedanken uns bei allen Organisationen und Institutionen für die hervorragende Zusammenarbeit.


  • Am Fundort der Weltkriegsbombe

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