24.11.2021, von Peter Schönhammer

Brennender Brotlaster - THW räumt auf

Ein 40 t Sattelzug - voll beladen mit Brot - brannte Dienstagabend lichterloh auf der A9 zwischen Bayreuth Süd und Trockau. 8 Stunden war die Fahrtrichtung Nürnberg gesperrt. Die Bergung war aufwändig.

Während der Fahrer das Fahrzeug sicher verlassen konnte, brannte das Gespann vollständig bis auf den Rahmen ab. Durch die enorme Brandlast aus dicht gepacktem Brot und Brötchen hatten es die Feuerwehren aus Bayreuth und Trockau schwer das Feuer zu ersticken.

Nach Anforderung der THW Ortsverbände aus Pegnitz, Bayreuth und Kulmbach mit ca. 20 Ehrenamtlichen wurde die Einsatzstelle rundherum ausgeleuchtet, um der Feuerwehr und dem Bergungsunternehmen eine sichere Arbeitsumgebung zu garantieren. Der vom THW Kulmbach gestellte Radlader wurde eingesetzt, um die Beladung des Aufliegers freizulegen. Die ca. 40 Feuerwehrleute fanden stets neue Glutnester, die abzulöschen waren.

Durch den Totalschaden am havarierten Fahrzeug war es notwendig, Auflieger und Zugmaschine mittels Trennschleifer zu teilen, die diese ineinander verschmolzen waren. Die Einzelteile mussten mittels Autokran auf die Bergungsfahrzeuge verladen werden. Die Bergung konnte allerdings erst beginnen, nachdem die Dieseltanks des Lastkraftwagens vollständig entleert wurden. Säckeweise Bindemittel waren notwendig, um die großen Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe aufzunehmen. Noch bis in die Morgenstunden war die Autobahn voll gesperrt. Die verkohlten Backwaren wurden schließlich auf große Container verladen und abtransportiert, anschließend wurde die Fahrbahn gereinigt.

Unglücklicherweise kam es im entstehenden Stau hinter dem LKW zu einem Folgeunfall mit verletzen Personen und hohem Sachschaden, noch bevor schließlich alle Fahrzeuge über die Autobahnabfahrt Bayreuth Süd ausgeleitet wurden. Dieser Unfall wurde von den Feuerwehren aus Bindlach und Thiergarten versorgt, sodass sich das THW um die Haupteinsatzstelle kümmern konnte.


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